Über mich

ICH BIN GESINE GAMMERT. Tochter-Mutter-Coach (international) & Autorin (u.a. Bestseller-Co-Autorin)

MEINE EIGENE TOCHTER-GESCHICHTE

ICH BIN DIE MITTLERE TOCHTER MIT EINEM GROßEN BRUDER UND EINER JÜNGEREN SCHWESTER. MEINE ELTERN LIEßEN SICH SCHEIDEN, ALS ICH 16 WAR. DAS HAT MICH SEHR GEPRÄGT.

Hallo meine Schöne!

Sicher fragst du dich, wie ich denn auf so ein Thema wie Tochter|Mutter| Beziehungen komme? Wenn ich zurückschaue, hat es sich ziemlich organisch ergeben, auch wenn ich zu Anfang nicht im Traum daran gedacht habe. Aber tatsächlich hatte ich eine Weile eine sehr schwierige und belastende Verbindung zu meiner Mutter. Ich fühlte mich ab der Pubertät häufig unverstanden, ignoriert, kritisiert, zu wenig verständnisvoll behandelt. Letztendlich wünschte ich mir einfach nur, so angenommen zu werden, wie ich bin. Da würde ich jedoch heute noch drauf warten. Denn so funktioniert es nicht. 

Ich habe eine Mutter, die ihre Mutter zu früh verloren hat. Und sie ist ein typisches Nachkriegskind mit vielen Entbehrungen, Verlusten, allein unter leider ein bisschen ignoranten Männern, die die Mutter nicht ersetzen konnten. Dadurch, dass sie selbst auf Mutterwärme und Fürsorge verzichten musste, hat sie sich bei ihren Kindern um so mehr «ins Zeug» gelegt, mit der Folge, dass wir etwas überbehütet, überkontrolliert wurden. Und es gab auch hohe Erwartungen an uns/ an mich – die fleißige, früh selbstständige Tochter.

Meine Arbeit an der Beziehung mit meiner Mutter begann, als ich ca. 30 Jahre alt war. Klar gab es auch vorher Auseinandersetzungen, aber das war nicht vergleichbar. 

Ich war mit mir unzufrieden und stieß an meine Grenzen – in allen Lebensbereichen. Ich kam nicht vorwärts, nutzte Chancen nicht, traute mich nicht wirklich aus der Deckung. Das war frustrierend. Ich wollte doch so sehr! Und ich war auch sehr talentiert! Und konnte doch so viel! Ich fragte mich permanent, woran es liegt.  Mir ging es schlecht, und ich wollte, dass meine Mutter mir hilft, für mich da ist, mich unterstützt. Und vor allem wollte ich, dass sie anders ist 😉 Stattdessen waren da immer diese schweren Gefühle und ihre Schicksalsschläge, die mich sehr belasteten. Der Kontakt mit ihr erschwerte mich eher. Und sie verstand gar nicht, was ich von ihr wollte.

Wie sollte sie mir helfen? Heute weiß ich, dass das nicht ihre Aufgabe ist und dass es auch nicht meine ist, sie zu retten. Mutter kannst du nicht ändern und niemand ist für dich verantwortlich, außer du selbst. Und du bist absolut in der Lage dazu, das kann ich dir versichern – aus eigener Erfahrung! 

Außer dass ich eben selbst viel mit meiner Mutter zu tun hatte, kommen automatisch Frauen zu mir mit starken Mutter-Themen.

Schreib mir gern, wie es dir mit deiner Mutter geht oder wenn du mir eine Frage stellen willst: hello@gesinegammert.com

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